Signale

Hinter einer Rose verbirgt sich nie eine Rose, und sollte eine dahinter stecken, wende man sich angeekelt ab.
Das Projekt Signale ist eine Auseinandersetzung mit der komplexen und ästhetischen Darstellung von Information. Innerhalb dieser Bandbreite, die von kleinen Robotern, singenden iPods in Baumstämmen, bis zur Fotografie und Grafik reicht, spielt sich in den vierzehn ausgestellten Arbeiten ein Dialog mit dem Betrachter ab. Dieser Prozess des Informationsaustausches der Kunstwerke mit dem Betrachter ist es, welcher im Mittelpunkt der Ausstellung steht. Ausstellungsbesucher müssen entschlüsseln, Signale interpretieren, und wohl auch gut zuhören. Die Sprache der Werke ist eine leise, oft muss man einen Schritt zurück machen, die Augen zusammen kneifen; Aus einem scheinbar wilden Haufen Zahlen und Buchstaben formt sich sodann das Gesicht eines Politikers. Nichts muss sein, wie es scheint, Bedeutung ist in den Dingen nur in dem Grad verborgen, in welchem wir sie auch entdecken wollen, und was wir entdecken wollen, bleibt uns überlassen. Die oftmals im neoanalogen Stil gehaltenen Arbeiten entrücken alltägliche Situationen und verklären diese, dem Besucher eröffnet sich dadurch eine neue Ebene seiner altbekannten Welt und nicht selten gelangt man zur Auffassung, dass es wohl gar keine Dinge mehr gibt, nur noch Ansichten. Je einfacher die Dinge werden, desto komplizierter werden sie, je komplizierter, desto ästhetischer.
[Arbeiten] Lisa Langeder sofa23 David Bürger Marcel Seelig Anna Teresa Angermann Walter Lang Katharina Haring Florian Sattler und Assistent Matthias Jäger Philipp Prugger Alexander Schützinger Georg Kettele Martin Kern Barbara Heier Jakob Reichsöllner



