Blattwerk - goes Lendwirbel

Blattwerk
Kern Martin / Kettele Georg in Zusammenarbeit mit Stramer Kerstin
Eine Betrachtung von „Natur“ im urbanen Kontext. Man versucht die Einflüsse, die planerische und gestalterische Vorhaben auf die „natürlichen“ Elemente in unserem Stadtraum haben, zu verstehen. Es scheint als wäre der Verlust der Blätter der einzige der Natur eigene Augenblick. Angelegte Park- und Platzanlagen werden, wenn die Bäume ihre Blätter verlieren, zu Landschaften, an denen das Chaos herrscht. Was wäre wenn auch dieses Phänomen nicht mehr den Naturgesetzten unterliegt und wir den Blättern sagen wohin sie fallen sollen.
Ort: Marktplatz / Lendplatz Zeit: FR, SA, SO
HT 3000
Jäger Matthias / Heier Barbara
Jeder kennt sie, sie bevölkern unsere Straßen, Plätze und kleinen städtischen Grünflächen, die Hundstrümmerln. Jeder hat schon einmal eine unliebsame Begegnung mit ihnen gehabt, hat sich geärgert, versucht den Kot vom Schuh zu wischen, seltsame Zuckungen und Fußverrenkungen vollzogen. Was wäre wenn wir eine Stadt ohne Tiere erschaffen würden? Würden sie uns nicht fehlen die Trümmerln? HT 3000 ist eine moderne und zeitgemäße Antwort auf diese Situation, HT 3000 schafft eine realistische Illusion von Hundekot auf unseren Straßen ohne unhygienische Nachteile.
Verschiedenste Orte im Lend Zeit: FR, SA, SO
MTV „music televison“
Koppold Chris / Sattler Florian
Objektinstallation in einem Raum von mindestens 9 m2, mit Auslage zur Strasse - vorzüglich mit Gewölbe: eine elektrische Gitarre, live eingespielt, geloopt (über Bodeneffektpedal) und anschließend in den Gitarreständer geparkt, wird mit einem Pulk aus mindestens 15, max.20 Röhrenfernsehern kurzgeschlossen: das Audiosignal wird ins Videosignal geleitet und ergibt pulsierende Bildstörungen und Ton. Die ästhetische Komponente spielt neben dem thematischen Hintergrund -“mtv“ - eine besondere Rolle.
Ort: Mariahilferstrasse 30 / Schaufenster Samenflug Zeit: FR, SA, SO
Parasitic Projection
Goritschnig Andreas / Espinoza Isabel / Bergmayr Daniel
Mittels Overhead Projektor werden Fassaden leerstehender, bzw. öffentlicher Gebäude aktiviert. Dies kann einerseits mit Live-Drawings passieren, also Echtzeit-Zeichnen auf den Fassaden, oder Projektion von Bildfolgen, die über eine Folienrolle laufen.
Marschallgasse / Fassade GIBS
SA / 17.05.2008 / 21:00 bis 24:00 Uhr
Trennschicht
Cepin Karin / Kestel Tobias / Puschmann Florian / Reiterer Ulrich A.
Der Bezirk Lend als multikultureller und multiethnischer Bezirk, in dem sich trotz der Vielzahl unterschiedlicher Gruppen, die hier nebeneinander leben und arbeiten, auffallend wenige Berührungsflächen ergeben. Unser Konzept sieht eine Art Handschuhkasten auf ca. 1 m2 Grundfläche mit 3 Metern Höhe vor, in welchen sich interessierte Personen begeben, die Hände durch 2 Öffnungen und darin montierte Handschuhe stecken und damit in den öffentlichen Raum greifen, ohne jedoch zu sehen oder dabei gesehen zu werden. Vorbeigehende werden animiert, mit der Person durch Berührung in Interaktion zu treten. Die Installation hilft bei der Überwindung oben genannter Berührungsängste, indem sie diese sichtbar macht, physisch überhöht und damit auf spielerischer Ebene überwindbar macht. Weiters ist angedacht, das Konstrukt mit 2 Rädern auszustatten um sie an wechselnde Plätze mit hoher Publikumsfrequenz schieben zu können.
Wechselnde Plätze im Lend
SA und SO / 17. und 18.05.2008
Link http://www.lendwirbel.at



